EVENT

May
10

Business Lunch

12:30 pm
Palais Hansen Kempinski Vienna, Schottenring 24, 1010 Vienna

Business Luncheon

on Wednesday, May 10th 2017, 12.30 p.m.
Palais Hansen Kempinski Vienna
Schottenring 24, 1010 Vienna
1010 Vienna

with

Ambassador Clemens Koja

Permanent Representative of Austria to the OSCE

on the topic:

“The Austrian OSCE Chairmanship 2017 – how enhanced economic co-operation can contribute to trust, stability and security in the OSCE area”

Beim letzten Business Lunch  zeigt Österreichs OSZE-Botschafter Clemens Koja die Bedeutung der Privatwirtschaft für politische und gesellschaftliche Stabilität auf.

„Militärische Konflikte, Radikalisierung junger Menschen sowie der Vertrauensverlust in öffentliche Systeme sind Hauptthemen, denen sich Österreich während seiner OSZE-Präsidentschaft annimmt“, erklärt Österreichs OSZE-Botschafter Clemens Koja. Wirtschaftliche Zusammenarbeit ist die Basis für gesellschaftliche und politische Stabilität, wie sich auch am Beispiel des OSZE-Engagements in der Westbalkan-Region zeigt.

 

Entwickelte Mikro-Ökonomien sind die Basis für den europäischen Zusammenhalt

„Die OSZE ist eine exzellente Plattform, um den Dialog zu führen, der den multinationalen Infrastrukturausbau wie Straßenbau oder Telekommunikation fördert“, erklärt der Botschafter. Entwickelte Mikro-Ökonomien sind die Basis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, um den europäischen Zusammenhalt zu festigen und sich beispielsweise gegen die starken Interessen aus China in Stellung zu bringen. „Die OSZE ist keine Organisation, sondern ein Diskussionsraum, der auf Impulse aus der Wirtschaft angewiesen ist“, betont Koja. Auch Themen wie Cyber-Crime stehen auf Österreichs Agenda, um gemeinsam Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen.

 

Wirtschaftsbosse am Tisch

Über den österreichischen OSZE-Vorsitz informierten sich beim anschließenden Lunch im Hotel Palais Hansen Kempinski unter anderem Jurist Martin Brodey (DORDA BRUGGER JORDIS), Unternehmer Andrea Corti, UBS Wealth Management-Expertin Sherrie Doyon de Toma, EY-Partner Erich Lehner, Unternehmer Peter Payer, Lincoln International-Manager Witold Szymanski, Palais Hansen Kempinski-Managerin Carina Pilss, Networkerin Linda Villarreal-Paierl, AmCham-Generalsekretärin Daniela Homan sowie Eugene Young, Sanford N. Owens und Elisabeth Rosenstock-Siller von der U.S. Embassy.

 

Über den OSZE-Vorsitz

In der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa übernimmt jeweils ein Staat für ein Jahr den Vorsitz. Diesem kommt eine zentrale Rolle in der Steuerung der Arbeit sowie der Vertretung der Organisation nach außen zu. Der Außenminister des Vorsitzlandes fungiert dabei als „Chairperson in Office“. Die Tatsache, dass in der OSZE die Entscheidungen im Konsens der 57 teilnehmenden Staaten gefasst werden, macht den Vorsitz zu einer besonderen diplomatischen Herausforderung. Österreich wurde beim OSZE-Ministerrat in Basel im Dezember 2014 von den teilnehmenden Staaten damit betraut, im Jahr 2017 den Vorsitz zu übernehmen. Damit folgt Österreich Deutschland nach und ist nun zum bereits zweiten Mal nach dem Vorsitz im Jahr 2000 in dieser verantwortungsvollen und wichtigen Position. Der Vorsitz in der OSZE hat vielfältige Aufgaben und ist damit ein zentraler politischer Akteur. In dieser Rolle als Vermittler kann Österreich seine außenpolitischen Erfahrungen und Prioritäten zur Stärkung der Sicherheit einbringen. Die Bewältigung von Konflikten, die Vorbeugung und Bekämpfung transnationaler Bedrohungen für die innere Sicherheit und das Wiederherstellen von Vertrauen in einem gemeinsamen Raum mit 1,2 Milliarden Menschen zählen zu den Herausforderungen und Prioritäten des österreichischen Vorsitzes.

 

Über Botschafter Clemens Koja

Botschafter Clemens Koja wurde 1960 in Wien geboren und studierte Recht an den Universitäten in Wien und Salzburg sowie Theologie in Rom (Italien) und Salzburg. 1989 startete er seine diplomatische Laufbahn im heutigen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA). Zu seinen diplomatischen Auslandsmissionen zählten ab 1990 unter anderem Polen, Italien, Spanien, Serbien und Slowenien. Von 1997 bis 2000 war er stellvertretender Leiter der Abteilung für Südeuropa im BMeiA. Seit 2016 ist er ständiger Vertreter Österreichs in der OSZE.