EVENT

May
31

Business Lunch

12:30 pm
Hotel Sacher, Philharmoniker Straße 4, 1010 Wien

Business Luncheon

on Wednesday, May 31st 2017, 12.30 p.m.
Hotel Sacher, Philharmoniker Straße 4, 1010 Vienna

with

Andreas Treichl
Chairman of the Management Board of Erste Group Bank AG

on the topic:

“Challenging Times – How Can We Best Serve our Purpose?”

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Erste Group-Vorstandsvorsitzender Treichl fordert beim Business Luncheon der U.S. Handelskammer mehr Wertschätzung von der Politik für die Wirtschaft

Vor den Mitgliedern der American Chamber of Commerce in Austria formulierte der Banker am Mittwoch seine Hoffnungen für einen künftigen politischen Stil.

„Finanzdienstleistungen sind die Basis für gute Geschäfte und haben durch den Impact der Digitalisierung Auswirkungen auf den Alltag jedes Einzelnen. Deswegen kommt Banken eine enorme gesellschaftliche Bedeutung zu“, begrüßte Norbert B. Lessing als Präsident der American Chamber of Commerce in Austria am Mittwochnachmittag zum Business Luncheon mit Erste Group-Vorstandsvorsitzendem Andreas Treichl im Wiener Hotel Sacher.

Was Österreich von Vorarlberg, der Slowakei und Tschechien lernen kann

„Vorarlberg hat den Sprung an die wirtschaftliche Spitze des Landes geschafft und sich von der Textilwirtschaft zum aufstrebenden, innovativen Standort in Österreich entwickelt“, führt Treichl in seiner Keynote vor den Mitgliedern der U.S. Handelskammer aus. Damit widerspricht es dem üblichen Ost-West-Gefälle in Österreich. Auch ein Blick über die Grenze nach Tschechien oder in Slowakei öffnet einen anderen Blick. Das Geheimnis der prosperierenden Entwicklung sieht Treichl im Verständnis, das Politik und Wirtschaft in diesen aufstrebenden Regionen füreinander haben. „In Osteuropa werden Unternehmen von der Politik als Teil der Gesellschaft wahrgenommen“, erzählt Treichl aus seinem Berufsalltag.

Treichl fordert Respekt statt Ideologien

„Die Zeiten sind zu herausfordernd für starre Ideologien“, mahnt Treichl im Hinblick auf die bevorstehenden Nationalratswahlen. Politik und Unternehmen müssen gemeinsam der Gesellschaft dienen und nicht in starren Strukturen verharren, fordert der Vorstandsvorsitzende. „Die Menschen und Unternehmer fordern Wertschätzung von der Politik – schließlich haben auch Banker Gefühle“, scherzt Treichl.

Brüssel dürfe sich nicht darauf ausruhen, dass den Populisten in Frankreich und in den Niederlanden kein Siegeszug gelungen ist. „Es braucht einen neuen Typus von Politikern, der Verständnis für die Belange von Unternehmen hat, da diese letztlich dazu beitragen den gesellschaftlichen Wohlstand abzusichern“, so Treichl abschließend.